Ayendah wünscht ein glückliches Jahr 2017


Jahresrückblick der Mittagsessensausgabe an der Totakhel Weisenschule in Kabul (PROJEKT 2) 


Liebe Freunde und Förderer,


ein Jahr ist es her, dass ich Sie um eine Unterstützung von 3 € im Monat gebeten habe, damit eine Mittagsessensbetreuung für die Totakhel Weisenschule in meiner Geburtsstadt Kabul hergerichtet werden kann. Es ist gut, dass Sie meine Bitte aufgegriffen haben und  das Projekt seitdem unterstützen. Dafür möchte ich mich persönlich und im Namen aller Kinder herzlich bedanken.


Das Projekt ist klein und Überschaubar. Dennoch bildet Ihre Unterstützung eine Hilfe für Kinder, die nicht vom Schicksal verwöhnt wurden.


Zur aktuellen Lage im Land:

Obwohl vielen geflüchteten Menschen aus Afghanistan kein Asyl gewährt wird und sie zurück in ihre Heimat geschickt werden, "gesteht  

selbst die noch immer aktive Nato-Mission am Hindukusch ein, dass große Teile des Landes unter Kontrolle der radikal-islamistischen Taliban steht. Zudem droht den Rückkehrern auch durch die chaotische Regierung und mächtige regionale Warlords Willkür, Folter und den Frauen zusätzlich die allgegenwärtige Unterdrückung." (Quelle: Spiegel-Online 12.2016) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sammel-abschiebungen-deutschland-schickt-fluechtlinge-nach-afghanistan-zurueck-a-1125665.html


Dieses Zitat soll verdeutlichen, dass Ihre Hilfe nach wie vor sehr wichtig und notwendig ist. Der Verein Ayendah ermöglicht weiterhin Ihre Unterstützung.

Konkret bedeutete dies für 2016:

- eine tägliche Mahlzeit für ca. 10 Kinder

- Heizmaterial für den Winter

- Bezahlung einer Lehrkraft

Diese Hilfe soll auch in den kommenden 12 Monate des Jahres 2017 weitergeleistet werden.


Deshalb würde es uns sehr freuen, wenn wir weiterhin Ihre Unterstützung erhalten könnten oder Sie sogar als neue Unterstützer für das kommende Jahr gewinnen könnten.


herzliche Grüße

Fatema Nawaz


Warum gibt es AYENDAH seit 14 Jahren?

Nach 23 Jahren Krieg und weiter anhaltender Unruhen ist die zerstörte Infrastruktur des Landes noch nicht wieder hergestellt, davon betroffen sind auch und vor allem die Bildungseinrichtungen des Landes.


Die Situation hat sich im Vergleich zu 2003 zwar etwas entschärft, dennoch benötigen zahlreiche Schulen und Bildungsprojekte weiterhin Unterstützung. Denn nachhaltige Bildung spielt im Generationenwerk des Aufbaus eine Schlüsselrolle. Der Bildungshunger der afghanischen Jugend ist groß, die afghanische Jugend drängt an die Schulen und Hochschulen.


Es existieren zu wenige Schulen und die vorhandenen sind überfüllt, nicht zuletzt durch den Mangel an qualifizierten Lehrkräften ist keine Kontinuität gewährleistet. Ayendah setzt sich für die Verbesserung der schulischen Bedingungen ein.


z.B. durch die Unterstützung des Hausaufgabenprojektes an der Aischa i Durani Mädchenschule in Kabul (Projekt 1), werden Mädchen in die Lage versetzt zu studieren, bzw. qualifizierte Berufe zu ergreifen. Oder durch die Unterstützung der Waisenschule (Projekt 2) hoffen wir einzelnen Menschen eine Chancen zu geben, aber auch nicht zuletzt zu einer Veränderung der (Ein-)Stellung einer heranwachsenden Generation von Frauen und Männern beizutragen.


Was tun wir? 

Mit Ihren Spendengeldern unterstützen wir unterschiedliche Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Kabul und Umgebung (siehe einzelne Projektbeschreibungen).


Was bringt meine Spende?

An dieser Stelle möchte ich Ihnen mit einem kleinen Beispiel zeigen, welche Auswirkungen die schulische Bildung für den Einzelnen, für den Demokratieprozess und nicht letztlich für eine Gesellschaft haben kann.

Lesen Sie dazu den „Bericht einer Schülerin“. Zu dem Link gelangen Sie in der oberen Menüleiste dieser Seite.






AYENDAH


Verein zur Unterstützung afghanischer Bildungseinrichtungen e.V.

 

AYENDAH


Verein zur Unterstützung afghanischer Bildungseinrichtungen e.V.